Uran
Der Rohstoff für die Atomkraftwerke kommt aus entlegenen Gegenden Kanadas oder Australien oder aus Niger oder Namibia. In postkolonialer Manier sorgt der Abbau von Uran für die Vertreibung von Menschen und die Verseuchung ganzer Landschaften. Deshalb wurde der Uranbergbau in der BRD eingestellt und die Halden mit mehreren Milliarden Euro „saniert“. Die erste Stufe der Verarbeitung von Uran wurde unter der Rot-/grünen Bundes- und Landesregierung in NRW nicht nur aus dem Atomausstieg ausgeklammert, sondern gleich noch mehr als vervierfacht. So darf die Urananreicherungsanlage in Gronau mittlerweise 4000t Urantrennarbeit im Jahr leisten. Vorher waren es „nur“ 900t.

Endlager
Der bei der Nutzung von Atomenergie entstehende z.T. hoch radioaktive Müll muß für mehrere Millionen Jahre sicher von der Biosphäre getrennt gelagert werden. Ein solches Lager gibt es bisher nicht und dies wird es auch nicht geben. Deshalb den Wasserhahn zudrehen (AKW abschalten), weil die Abwasserleitung (Endlager) nicht vorhanden ist.

Militärische Nutzung
Die sogenannte zivile Nutzung lässt sich nicht von militärischer Nutzung und damit dem Zugriff auf die Bombe trennen. Dies ist wahrscheinlich der wesentliche Grund, warum die Urananreicherungsanlage im sogenannten Atomkonsens nicht vorkommt (siehe Uran). Sie ist die wesentliche Anlage um innerhalb kürzester Zeit waffenfähiges Uran herzustellen. Desweiteren gibt es für sämtliche Großforschungeinrichtungen mit Forschungsreaktoren keine „Restlaufzeiten“. So darf z.B. der FRM-Reaktor in München mit waffenfähigem Plutonium unbegrenzt weiter betrieben werden.

AKW’s sind Gelddruckmaschinen
Eine Studie der Landesbank Baden-Würtemberg hat bereits ausgerechnet um wieviel die Aktienkurse der großen Energieunternehmen steigen könnten, wenn die Laufzeiten der Akw’s verlängert werden. Diese Anlagen sind betriebswirtschftlich abgeschrieben und deshalb hochprofitabel.

CO2-Lüge
Das Atomenergie klimafreundlich sei, ist ein Märchen, das uns immer wieder aufgetischt wird. Dabei wird der Aufwand für die Herstellung der Brennstäbe, die später notwendige Sanierung der Abraumhalden in den Uranabbaugebieten oder auch die „sichere“ Lagerung nicht berücksichtigt. Und wenn sie noch so klimafreundlich wäre: Diese Technologie ist nicht zu kontrollieren und deshalb abzuschaffen.